Den passenden Wäschetrockner finden – mit den Werten vom EU-Energielabel.
Ob Wärmepumpentrockner oder Kondenstrockner: Wir stellen Stromverbrauch, Füllmenge, Kondensation und Lautstärke aus der EU-Datenbank EPREL nebeneinander und ergänzen die Preise mehrerer Shops.
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Worauf es beim Kauf ankommt
Ob Wärmepumpentrockner, Kondens- oder Ablufttrockner: Vier Fragen entscheiden fast jeden Kauf eines Wäschetrockners. Die Messwerte hier stammen aus der EU-Datenbank EPREL, nicht aus Werbetexten – mehr dazu unter Wie wir arbeiten. Verantwortlich für die Inhalte ist Sebastian Hösel.
Welche Technik passt zum Raum?
Wärmepumpen- und Kondenstrockner sammeln das Wasser aus der Wäsche in einem Behälter oder leiten es in den Abfluss; sie können überall stehen, wo Strom ist. Ein Ablufttrockner bläst die feuchte Luft durch einen Schlauch ins Freie und braucht dafür ein Fenster oder einen Mauerdurchbruch in der Nähe.
Wie viel Strom braucht er?
Seit dem 1. Juli 2025 gilt für Wäschetrockner ein neues EU-Label mit der Skala A bis G. Es nennt den Strom für 100 Trockengänge im Eco-Programm – der Wert, mit dem sich zwei Geräte am besten vergleichen lassen. Ein Wärmepumpentrockner braucht laut Label einen Bruchteil dessen, was ein Kondenstrockner mit Heizstab für dieselbe Menge Wäsche verbraucht.
Wie groß sollte die Trommel sein?
Ein Trockner sollte mindestens so viel fassen wie die Waschmaschine, deren Ladung er übernimmt – sonst muss eine Trommel in zwei Gängen getrocknet werden. Die Kilozahl auf dem Label meint trockene Baumwolle; voluminöse Wäsche wie Bettdecken füllt die Trommel früher.
Soll er auf die Waschmaschine?
Ein Waschturm spart Stellfläche. Ob ein Trockner auf eine Waschmaschine gestellt werden darf und mit welchem Zwischenbaurahmen, legt der Hersteller fest. Die Schwesterseite erklärt Rahmen und Gesamthöhe im Ratgeber Trockner auf die Waschmaschine stellen.